Dankbarkeit für das Positive

 

Zugegeben - es fällt schwer, in Zeiten wie diesen aus der allgemeinen Situation das Positive zu extrahieren. Ich möchte es trotzdem versuchen…Seit mehr als einem Jahr hält uns ein winziges Virus in Atem. Und es zeichnete sich sehr rasch ab, dass wir einen langen Atem brauchen werden, um im Kampf gegen dieses Virus nicht unterzugehen.Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben oft Unmenschliches geleistet - unter widrigsten Bedingungen und unter massiver Überstundenlast. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben die verordneten Einschränkungen und Schutzmaßnahmen so gut sie konnten mitgetragen. Die Angehörigen hatten größtenteils Verständnis für unsere Vorgehensweisen und die Maßnahmen, die im Haus getroffen werden mussten. Unsere Hausärztinnen und –ärzte haben ihre Gewohnheiten angepasst um die Betreuung ihrer Patienten trotz der geänderten Rahmenbedingungen in einer sicheren Art und Weise sicherzustellen. Unser Rechtsträger, der Sozialhilfeverband Weiz, hat in oft kurzfristigen Entscheidungen besonderen Regelungen und Unterstützungsmaßnahmen zugestimmt, die uns das Arbeiten in der Pandemie erst ermöglicht haben. Viele externe Wegbegleiter haben uns in rührenden Aktionen gezeigt, dass wir nicht allein und vergessen durch die Krise navigieren müssen (Basteleien und Briefe von Kindern, spontane Parkplatzkonzerte, …).

Nun, nach mehr als einem Jahr im Krisenmodus, sind die Bewohnerinnen und Bewohner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus so gut wie durchgeimpft. Dies ermöglicht uns eine schrittweise Rückkehr zu den Qualitäten, die unser Haus vor der Krise so sehr ausgezeichnet haben. Das kann aber nur sehr langsam und in Abstimmung mit den geltenden Verordnungen des BMSGPK erfolgen - auch wenn die Sehnsucht nach Normalität sehr groß ist und immer größer wird.

Tolstoi hat einmal formuliert: „Alles nimmt ein Gutes Ende für den, der warten kann“.

In diesem Sinne haben wir uns vorgenommen, besonnen, geduldig und schrittweise zu öffnen. Allen Wegbegleitern gebührt aber schon jetzt und auch weiterhin ein dickes Dankeschön für die großartige Unterstützung in der Krisenbewältigung. Und ich möchte auf keinen Fall auf jene Bewohnerinnen und Bewohner vergessen, die den Weg durch die Krise nicht bis zum Ende mit uns gehen konnten - unsere Gedanken sind auch bei Ihnen.

Ihr Heimleiter Markus Gruber


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