Gut Ding braucht Weile!

Nationale Qualitätszertifikat

Jeder kennt diese uralte Weisheit. Sie trägt seit jeher viel Wahres und auch für heute Aktuelles in sich. Sie ruft zur Entschleunigung auf!

Die Welt um uns herum entwickelt sich immer schneller weiter. Es wird immer schwerer, dabei mitzuhalten.
Dadurch wirkt Vieles auf uns auch teilweise verwirrend und fremd. Und genau da kommt wieder diese alte Weisheit ins Spiel.

Vor etwa 10 Jahren wurde im Rahmen eines EU Projektes das Nationale Qualitätszertifikat für Altenpflegeeinrichtungen vom Sozialministerium ins Leben gerufen. Wir beobachteten die Entwicklung und begannen den Prozess dann im Jahr 2014 mit der Einführung des Qualitätsmanagement-Systems E-Qalin in unserem Haus. Nach der zweiten Selbstbewertung im Jahr 2017 bewarben wir uns schließlich heuer um dieses Nationale Qualitätszertifikat. Es freut mich, berichten zu können, dass wir die Kriterien dazu erfüllen und das Zertifikat mit einer sehr hohen Punkteanzahl erreichen konnten. Einerseits ist dies Bestätigung der bisherigen Anstrengungen um eine qualitätsvolle Betreuung und auch Bestätigung für eine gute und überlegte Vorbereitung. Andererseits ist dies aber auch der Auftrag, mit den vielen Empfehlungen des Zertifizierungsteams zu arbeiten und so noch besser zu werden. Wir konnten mitverfolgen, dass einige Häuser schon an der Bewerbung um das NQZ gescheitert sind, mit guter Vorbereitung ist es aber erreichbar. Wir sind nun das 12. Pflegeheim in der Steiermark mit dieser Auszeichnung.

Ein gute Weile Zeit lassen werden wir uns auch mit der Planung der Vergrößerung des Hauses. Nach zähen Verhandlungen und etlichen Terminen in Graz ist es gelungen, für unser Haus eine Erweiterung der Betreuungsplätze genehmigt zu bekommen. Es geht konkret um 40 Plätze, die neu errichtet werden müssen. Unser Hauptfokus in der Projektentwicklung ist die Erhaltung der hohen Betreuungsqualität und das Ermöglichen einer guten Work-Life-Balance für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine ganze Reihe von Problemstellungen sind hierbei zu überdenken und zu bearbeiten - dafür werden wir uns ausreichend Zeit nehmen. Als grobes zeitliches Gerüst dient uns die Annahme, dass frühestens im Jahr 2021 mit Bauarbeiten begonnen werden wird. Eine interne Projektgruppe wird die Projektierung gemeinsam mit einem externen Projektentwickler vorantreiben.

Zum bevorstehenden Jahresende wünsche ich allen Bewohnerinnen und Bewohnern, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Ehrenamtlichen Helferinnen, allen externen Partnern und nicht zuletzt allen Leserinnen und Lesern von „daHeim“ eine schöne, entspannte Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein tolles und erfülltes neues Jahr 2019!

 

Ihr Heimleiter Dir. Gruber Markus

Qualitätshaus

Qualitätshaus

 

Das vergangene Jahr 2017 war nicht nur vom Ausbau des Hauses geprägt, sondern auch von unseren Bemühungen, die Betreuungsqualität im Haus weiter zu steigern.
Wir arbeiten seit dem Jahr 2014 mit dem Qualitätsmanagementsystem E-Qalin strukturiert und nachvollziehbar an dieser Qualitätsarbeit.

Im Jahr 2017 haben wir das zweite Mal all unsere Prozesse und Abläufe in drei getrennten Gruppen durchleuchtet und wieder einiges an Verbesserungspotential gehoben.
Dieser Selbstbewertungsprozess brachte einen Katalog von 40 Verbesserungsmaßnahmen hervor, den wir nun heuer und nächstes Jahr bearbeiten werden.
Vor Kurzem ist nun auch die offizielle Bezeichnung „Qualitätshaus nach E-Qalin“ in Form einer Urkunde verliehen worden, diese können Sie am Haupteingang sehen.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen 21 beteiligten Mitarbeiterinnen und Mit-arbeitern herzlich bedanken. Ich weiß wie mühsam es ist in einer Runde tagelang über Ablauforganisation nachzudenken…

E-Qalin ist ein Selbstbewertungsprozess, das heißt, dass wir selbst unsere Arbeit bewerten. Wir wollen nun einen logischen Schritt weiter gehen und auch eine Fremdbewertung durchführen lassen. Der dazu notwendige Prozess nennt sich „Nationales Qualitätszertifikat“ - kurz NQZ . Dazu sind vom Haus umfangreiche Unterlagen bereit zu stellen, was bereits geschehen ist. In unserem Fall kam ein Konvolut von ca. 300 Seiten zusammen… Diese Unterlagen werden vom Zertifizierungsteam geprüft, das sind zwei Damen aus Oberösterreich und Tirol. Diese werden nach dieser Vorprüfung sehr viele Fragen an uns stellen, um ein rundes Gesamtbild von unserem Haus zu erhalten.

Diese Fragen werden sie im Rahmen eines Besuches am 27. und 28. August an verschiedene Gesprächspartner richten. Interviewt werden die Führungskräfte, einige Mit-arbeiterInnen, einige BewohnerInnen und auch Angehörige. Wenn spezielle Fragen zu klären sind, dann kann es auch sein, dass Ärzte, Therapeuten oder Trägervertreter zum Gespräch gebeten werden. Je nach Anforderung der Zertifiziererinnen werde ich möglicherweise auch auf Sie zukommen und darum bitten, für ein Interview zur Verfügung zu stehen. Dann geht es darum, Ihre ehrliche Sicht des Hauses und Ihre Erfahrungen preis zu geben und uns damit dabei zu unterstützen, einen qualitätsvollen Weg weiter zu gehen.

Voll gepackt mit Informationen treten die Beiden dann wieder die Heimreise an und verfassen einen Zertifizierungsbericht. In diesem Bericht finden sich dann Handlungsempfehlungen, wo das Zertifizierungsteam aufgrund ihrer Expertise noch Möglichkeiten sieht, um die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses zu steigern—und genau darum geht es uns.

Sozusagen als Nebeneffekt wird uns dann auch das Nationale Qualitätszertifikat überreicht, dies erfolgt durch die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Wien. Dieses ist dann das sichtbare Zeichen für alle Besucherinnen und Besucher des Hauses, dass man hier außerordentlich bemüht ist, eine hohe Betreuungsqualität zu bieten

 

Ihr Heimleiter Markus Gruber


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