Qualitätshaus

Qualitätshaus

 

Das vergangene Jahr 2017 war nicht nur vom Ausbau des Hauses geprägt, sondern auch von unseren Bemühungen, die Betreuungsqualität im Haus weiter zu steigern.
Wir arbeiten seit dem Jahr 2014 mit dem Qualitätsmanagementsystem E-Qalin strukturiert und nachvollziehbar an dieser Qualitätsarbeit.

Im Jahr 2017 haben wir das zweite Mal all unsere Prozesse und Abläufe in drei getrennten Gruppen durchleuchtet und wieder einiges an Verbesserungspotential gehoben.
Dieser Selbstbewertungsprozess brachte einen Katalog von 40 Verbesserungsmaßnahmen hervor, den wir nun heuer und nächstes Jahr bearbeiten werden.
Vor Kurzem ist nun auch die offizielle Bezeichnung „Qualitätshaus nach E-Qalin“ in Form einer Urkunde verliehen worden, diese können Sie am Haupteingang sehen.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen 21 beteiligten Mitarbeiterinnen und Mit-arbeitern herzlich bedanken. Ich weiß wie mühsam es ist in einer Runde tagelang über Ablauforganisation nachzudenken…

E-Qalin ist ein Selbstbewertungsprozess, das heißt, dass wir selbst unsere Arbeit bewerten. Wir wollen nun einen logischen Schritt weiter gehen und auch eine Fremdbewertung durchführen lassen. Der dazu notwendige Prozess nennt sich „Nationales Qualitätszertifikat“ - kurz NQZ . Dazu sind vom Haus umfangreiche Unterlagen bereit zu stellen, was bereits geschehen ist. In unserem Fall kam ein Konvolut von ca. 300 Seiten zusammen… Diese Unterlagen werden vom Zertifizierungsteam geprüft, das sind zwei Damen aus Oberösterreich und Tirol. Diese werden nach dieser Vorprüfung sehr viele Fragen an uns stellen, um ein rundes Gesamtbild von unserem Haus zu erhalten.

Diese Fragen werden sie im Rahmen eines Besuches am 27. und 28. August an verschiedene Gesprächspartner richten. Interviewt werden die Führungskräfte, einige Mit-arbeiterInnen, einige BewohnerInnen und auch Angehörige. Wenn spezielle Fragen zu klären sind, dann kann es auch sein, dass Ärzte, Therapeuten oder Trägervertreter zum Gespräch gebeten werden. Je nach Anforderung der Zertifiziererinnen werde ich möglicherweise auch auf Sie zukommen und darum bitten, für ein Interview zur Verfügung zu stehen. Dann geht es darum, Ihre ehrliche Sicht des Hauses und Ihre Erfahrungen preis zu geben und uns damit dabei zu unterstützen, einen qualitätsvollen Weg weiter zu gehen.

Voll gepackt mit Informationen treten die Beiden dann wieder die Heimreise an und verfassen einen Zertifizierungsbericht. In diesem Bericht finden sich dann Handlungsempfehlungen, wo das Zertifizierungsteam aufgrund ihrer Expertise noch Möglichkeiten sieht, um die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses zu steigern—und genau darum geht es uns.

Sozusagen als Nebeneffekt wird uns dann auch das Nationale Qualitätszertifikat überreicht, dies erfolgt durch die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Wien. Dieses ist dann das sichtbare Zeichen für alle Besucherinnen und Besucher des Hauses, dass man hier außerordentlich bemüht ist, eine hohe Betreuungsqualität zu bieten

 

Ihr Heimleiter Markus Gruber

Nationales Qualitätszertifikat (NQZ)

… in eigener Sache!

Diesmal möchte ich diese Seite nutzen, um ihnen einen Schritt in meiner persönlichen beruflichen Entwicklung näher zu bringen.

Seit dem Herbst 2016 nehme ich an einer Ausbildung zum Zertifizierer zum nationalen Qualitätszertifikat für Altenpflegeeinrichtungen (NQZ) teil.
Ich wurde dazu vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz eingeladen. Diese Ausbildung habe ich nun vor einigen Wochen abgeschlossen.

Was aber verbirgt sich dahinter?
Altenpflegeeinrichtung, die im Haus ein anerkanntes Qualitätsmanagement-System implementiert haben, haben die Möglichkeit, die Verleihung des NQZ zu beantragen.
Dazu sind eine Reihe von Unterlagen, Prozessbeschreibungen und Kennzahlen einzureichen, welche dann von einem Zertifizierungsteam begutachtet werden.
In einem Besuch des Zertifizierungsteams im Haus des Antragstellers werden noch offene Fragen geklärt, die aus den Einreichunterlagen nicht hervorgehen.
Es wird auch der Wahrheitsgehalt der in den Einreichunterlagen genannten Umstände geprüft.

Ich werde in Zukunft die Möglichkeit haben, als ein Mitglied dieses zweiköpfigen Zertifzierungsteams mein Branchen-Know-How einzubringen.
 
Dies wiederum bietet mir die Möglichkeit, sehr tief in viele andere Altenpflegeeinrichtungen hinein zu sehen, Eindrücke und Ideen aufzunehmen, die letztlich wiederum uns in unserem Haus weiterbringen können.

Auch wir haben uns nun um die Verleihung des NQZ beworben und befinden uns gerade in der Phase der Erstellung der Einreichunterlagen.
Wir werden voraussichtlich dann im September vom Zertifizierungsteam besucht und „abgeklopft“ werden.
Ich freue mich jetzt schon auf zahlreiche zielführende Handlungsempfehlungen, die das Team uns aussprechen wird.

 

Ihr Heimleiter Markus Gruber


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