Nationales Qualitätszertifikat (NQZ)

… in eigener Sache!

Diesmal möchte ich diese Seite nutzen, um ihnen einen Schritt in meiner persönlichen beruflichen Entwicklung näher zu bringen.

Seit dem Herbst 2016 nehme ich an einer Ausbildung zum Zertifizierer zum nationalen Qualitätszertifikat für Altenpflegeeinrichtungen (NQZ) teil.
Ich wurde dazu vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz eingeladen. Diese Ausbildung habe ich nun vor einigen Wochen abgeschlossen.

Was aber verbirgt sich dahinter?
Altenpflegeeinrichtung, die im Haus ein anerkanntes Qualitätsmanagement-System implementiert haben, haben die Möglichkeit, die Verleihung des NQZ zu beantragen.
Dazu sind eine Reihe von Unterlagen, Prozessbeschreibungen und Kennzahlen einzureichen, welche dann von einem Zertifizierungsteam begutachtet werden.
In einem Besuch des Zertifizierungsteams im Haus des Antragstellers werden noch offene Fragen geklärt, die aus den Einreichunterlagen nicht hervorgehen.
Es wird auch der Wahrheitsgehalt der in den Einreichunterlagen genannten Umstände geprüft.

Ich werde in Zukunft die Möglichkeit haben, als ein Mitglied dieses zweiköpfigen Zertifzierungsteams mein Branchen-Know-How einzubringen.
 
Dies wiederum bietet mir die Möglichkeit, sehr tief in viele andere Altenpflegeeinrichtungen hinein zu sehen, Eindrücke und Ideen aufzunehmen, die letztlich wiederum uns in unserem Haus weiterbringen können.

Auch wir haben uns nun um die Verleihung des NQZ beworben und befinden uns gerade in der Phase der Erstellung der Einreichunterlagen.
Wir werden voraussichtlich dann im September vom Zertifizierungsteam besucht und „abgeklopft“ werden.
Ich freue mich jetzt schon auf zahlreiche zielführende Handlungsempfehlungen, die das Team uns aussprechen wird.

 

Ihr Heimleiter Markus Gruber

Grippewelle gut überstanden

G O L D     für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die arbeitsmäßig schwierigste Zeit im Jahr liegt wohl schon hinter uns!

Jänner und Februar sind fast jedes Jahr die Monate, wo die Grippewelle über uns hinwegrollt. Dazu gesellt sich auch sehr oft eine Magen-Darm Infektion, die epidemische Ausmaße annimmt. So war es auch heuer wieder.

Dabei treffen gleich mehrere widrige Umstände aufeinander, die es nicht einfach machen, die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Hauses sicher zu stellen. Zum einen lichten sich die Reihen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Krankmeldungen, zum anderen erhöht sich parallel dazu der Arbeitsanfall im Haus durch die vielen Erkrankungen der Bewohnerinnen und Bewohner. Alle sind zudem der Gefahr von Ansteckung ausgesetzt, was wiederum die Krankenstandsfälle bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusätzlich verschärft.

Im Sinne der gemeinsamen Anstrengungen zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner haben alle zusammengeholfen, über diese schwierige Zeit zu kommen. Einige mussten bzw. wollten in
Ermangelung gesunder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogar mit Krankheitssymptomen ihren Dienst
versehen. Um den Überblick zu behalten führte der Pflegedienstleiter täglich Listen mit Neuinfektionen und leitete entsprechende Hygiene- und wo nötig auch Quarantänemaßnahmen ein. Die Beschäftigungsangebote konnten über etwa 2 Wochen nicht aufrecht erhalten werden, da die Gefahr der Verbreitung der Erkrankungen zu groß war.

Man gewinnt im Haus den Eindruck, dass es selbstverständlich ist, dass in solchen Zeiten alle an die Grenzen der Belastbarkeit gehen — und manchmal sogar darüber hinaus. Ich kann dazu nur betonen, dass ich es eben nicht für selbstverständlich halte und allen Kolleginnen und Kollegen meinen Dank und meine Hochachtung dafür aussprechen.

Um im Olympia-Ton zu bleiben: Jeder hat sich seine Gold-Medaille verdient!

Langsam melden sich erfreulicherweise wieder alle gesund zurück
und ich wünsche für das weitere Jahr noch weiterhin viel Gesundheit!

 

Ihr Heimleiter Markus Gruber


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